OpenClaw seziert: Die Designphilosophie und fatalen Schwachstellen hinter 174.000 Sternen
Die Brain-Body-Soul-Architektur, 1.100 offengelegte Ports und was KI-Agenten wirklich von einer Infrastruktur benötigen.
In unserem letzten Beitrag haben wir OpenClaw vorgestellt – den Open-Source-KI-Assistenten, der 174.000 GitHub-Sterne erreicht hat und in seiner ersten Woche 145.000+ Sterne mit 2 Millionen Besuchern sammelte – eines der am schnellsten wachsenden Open-Source-Projekte der Geschichte.
Aber Sterne ≠ produktionsreif.
Heute werfen wir einen Blick unter die Haube und schauen uns an, was wirklich in dieser Maschine steckt – welche Teile brillante Ingenieurskunst sind und welche tickende Zeitbomben.
Wenn Sie OpenClaw verwendet haben oder darüber nachdenken, wird Ihnen dieser Artikel helfen, drei Dinge zu verstehen:
- Warum es funktioniert
- Warum es kaputtgeht
- Wie die Infrastruktur für KI-Agenten wirklich aussehen muss
I. Brain-Body-Soul: Eine elegante Architektur-Metapher
Die tiefste Einsicht von OpenClaw liegt nicht im Code. Es ist eine philosophische Behauptung:
Intelligenz kann man mieten. Aber der Körper und das Gedächtnis müssen dir gehören.
Gründer Peter Steinberger – der zuvor PSPDFKit (das fast 1 Milliarde Endnutzer bedient) aufgebaut, 2021 100 Millionen Euro von Insight Partners erhalten und sich dann zurückgezogen hat, um in die KI einzutauchen – hat die Architektur von OpenClaw in drei Schichten aufgeteilt: